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Datenschutz und Compliance

IT-Compliance

von Niels Kill

Was bedeutet Datenschutz in der Compliance?

Compliance bedeutet Handeln im Einklang mit den geltenden Gesetzen sowie den unternehmensinternen Regeln und Grundsätzen. Die Vermeidung von Verstößen ist ein wichtiger Faktor des unternehmerischen Risikomanagements. Dies gilt insbesondere auch für den Datenschutz, denn der Schutz der Daten vor Missbrauch und Verlust ist mitentscheidend für die wirtschaftliche Position eines Unternehmens.

Mangelhafte Datensicherheit oder fehlende Compliance stellen enorme Risiken dar, da Verstöße von der Justiz geahndet werden und neben dem wirtschaftlichen Schaden in vielen Fällen auch einen eheblichen Imageschaden bedeuten. Gerade bei steigenden Anforderungen im nationalen und internationalen rechtlichen Bereich wird es zunehmend schwierig, dem Datenschutz und der Compliance im Gesamten gerecht zu werden.

Die Gefahrenlage steigt!

Wirtschaftskriminalität bedroht zunehmend die Unternehmen. Von direkten Schädigungen des Vermögens bis hin zu Manipulationen und Diebstahl zeigen Erhebungen eine zunehmende Gefahr. Das Risiko, zum Opfer solche Angriffe zu werden, steigt mit der Größe des Unternehmens und der Komplexität von Organisationen und Systemen. Die zunehmende Wichtigkeit der Einhaltung rechtlicher Rahmenbedingungen zur Existenzsicherung eines Unternehmens ist für Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter ein entscheidender Aspekt.

Compliance durch externe Datenschutzbeauftragte?

Die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten ist nach § 4f Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) für die meisten Unternehmen obligatorisch. Dennoch haben viele Firmen keinen Datenschützer oder arbeiten mit einer nicht zufriedenstellenden oder komplizierten (internen) Lösung.

Ein externer Datenschutzbeauftragter mit vorhandener Eignung und fachlicher Qualifikation kann die im Datenschutz anfallenden Aufgaben übernehmen und Haftungsrisiken von der Geschäftsleitung nehmen. Zudem hält er für das Unternehmen Ressourcen frei, die bei einer internen Lösung zwangsläufig durch Arbeitsaufwand, Schulungen und Freistellungen des jeweiligen Mitarbeiters gebunden werden.

Eine unvoreingenommene Herangehensweise sowie die objektive Einarbeitung in betriebliche Gegebenheiten in Verbindung mit einer neutralen Position im Unternehmen (Vermittlungsfähigkeit, bspw. zwischen Geschäftsleitung und Mitarbeitern) sind weitere Gründe, die für einen externen Datenschutzbeauftragten sprechen. Ebenfalls fallen keine Kosten für Fortbildung und Erhaltung der Fachkunde an.

Compliance als Wettbewerbsvorteil?

Die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen sowie unternehmensinterner Richtlinien und Standards nehmen in der heutigen Geschäftswelt eine immer größer werdende Rolle ein. Verantwortliche eines Unternehmens haben nicht nur dafür Sorge zu tragen, dass aus dem Unternehmen heraus keine Gesetzesverstöße erfolgen. Auch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Kunden sowie die gesellschaftliche und geschäftliche Reputation eines Unternehmens hängen meist sehr stark davon ab, ob dieses "compliant" arbeitet und die dazugehörigen Prozesse von der Geschäftsleitung getragen werden. Compliance wird nicht umsonst als eines der drei großen Bereiche des Unternehmens-Risikomanagements definiert.

Ein aktives Compliance-Verständnis kann Vertrauen als Basis von Geschäftsbeziehungen sowie eine höhere Identifikation der Kunden und Mitarbeiter mit dem jeweiligen Unternehmen bedeuten. Damit werden Kunden langfristig gebunden, Folgekosten von Verstößen vermieden und so der Ruf des Unternehmens nachhaltig gestärkt. Dies fördert letztendlich auch die Umsatzentwicklung. Warum Compliance also nicht als Wettbewerbsvorteil einsetzen?

Lösungen für Datenschutz und Compliance

Es gibt diverse Ansatzpunkte, um das Sicherheitsniveau im Unternehmen nachhaltig zu steigern. Dazu gehören u. a. Regeln und Grundsätze, die einen rechtlich korrekten Umgang der Belegschaft insbesondere mit Daten unterstützen sollen. In jedem Unternehmen, gleich welcher Größe, sollten die Themen Datenschutz und Compliance in der Geschäftsleitung beachtet und gelebt werden. Nur auf diese Weise erreichen Unternehmen dauerhaft und effektiv eine Steigerung des Datenschutzniveaus und ein nachhaltiges Bewusstsein für die Einhaltung geltender Gesetze und interner Regelungen als Teil der Unternehmenskultur.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gern beratend zur Seite.

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