Durfte ich dieses Geschenk annehmen? Ging diese Mail an den richtigen Verteiler? Und wann wurde das letzte Mal über Arbeitsschutz gesprochen?
Compliance bedeutet vereinfacht Regelkonformität, insbesondere die Einhaltung von gesetzlichen sowie betrieblichen Regelungen und Standards. Jede Organisation ist an einen bestimmten Vorschriften-Katalog gebunden, schon von Gesetzeswegen her. Doch sind alle notwendigen Regelungen im erforderlichen Maß erkannt, auf dem neuesten Stand, wirksam in die Organisation an geeignete Mitarbeitende delegiert, kommuniziert und kontrolliert?
Compliance-Beratung ist hier das Zauberwort, denn die Nichteinhaltung gesetzlicher Regelungen stellt immer weniger ein Kavaliersdelikt dar. Die Haftung für eine unzureichende Umsetzung liegt bei der obersten Leitungsebene persönlich, da eine Verletzung von Obliegenheitspflichten, vor allem der Legalitätspflicht, vorliegt. In diesem Fall haftet die Leitung der Gesellschaft gegenüber persönlich für Schaden, der dadurch entsteht.
Durch ein nachhaltiges Compliance-Management-System, welches vor allem angemessene organisatorische Vorkehrungen beinhaltet, werden organisatorische und persönliche Haftungsrisiken sowie die Eintrittswahrscheinlichkeit von Sanktionen deutlich reduziert und externe und unternehmensinterne Regeln effektiver eingehalten. Bei der Compliance-Beratung von Althammer & Kill unterstützen wir Sie beim Aufbau und Verbesserung Ihres Systems, um die Bedrohung durch Compliance-Risiken für alle Beteiligten auf ein vertretbares Maß zu reduzieren. Handeln Sie vorbeugend und regelungskonform, um auch persönlich auf der sicheren Seite zu sein!
Unsere Angebote für Ihre Compliance
Consulting zu Compliance: Maßgefertigt für jede Branche
Compliance ist ein Thema, mit dem sich jede Organisation lieber früher als später beschäftigen muss. In jeder Branche gibt es Pflichten, Gesetze und Anforderungen, die erfüllt werden müssen. Diese reichen von der Durchführung von Arbeitssicherheitsmaßnahmen über die Einhaltung von Datenschutzvorschriften bis hin zur Einrichtung eines Hinweisgebersystems. Die Anforderungen, die sich Organisationen stellen müssen, gestalten sich oft unterschiedlich, da sie von verschiedenen Faktoren abhängig sind, wie:
Daher gibt es keine „one size fits all“ Compliance Lösung, zumal auch jede Organisation individuelle Risken hat und bestehende Strukturen und Managementsysteme integriert werden sollten. Das macht es umso leichter, bestimmte Vorschriften zu übersehen und fahrlässig zu handeln.
Einen Compliance Verstoß zu begehen ist ein unnötiges Risiko, das durch das richtige Compliance Management oder einen Compliance Officer bzw. -Beauftragten gar nicht erst eingegangen werden muss. Mit diesen Risiken verbunden sind häufig auch persönliche Haftungsrisiken der Leitungsorgane. Um diese wirksam zu minimieren, bedarf es einem der Größe und dem Risiko der Organisation angemessenen Compliance Management System. Wie dieses aussehen kann, hängt von Ihnen und Ihren Bedürfnissen ab.
Wir, als Experte an Ihrer Seite, behalten alles im Blick, sichern die Rechtstreue Ihrer Organisation und finden maßgefertigte Lösungen für Ihre Organisation. Egal ob kirchlicher Träger, Versicherung, Autohaus oder Bildungseinrichtung: Bei unserem Compliance Consulting decken wir alle Branchen ab und entwickeln individuelle Maßnahmen, damit Sie immer auf der sicheren Seite sind.
Unternehmensberatung für Compliance
Compliance geht das ganze Unternehmen etwas an. Auch wenn die Geschäftsleitung im Fall der Fälle haften muss, fängt eine gelebte Compliance Kultur bei jedem einzelnen Mitarbeitenden an. Jeder einzelne muss informiert sein, welche Regeln es gibt und wie diese im Arbeitsalltag einzuhalten sind – da ist es mit einem Plakat im Aufenthaltsraum oder einer Rundmail einmal im Quartal nicht getan.
Niemand nimmt Ihnen die Umsetzung oder die Einführung von Compliance Maßnahmen ab - die Initiative muss vom Management kommen. Hier gilt es nicht nur allgemeingültige Pflichten, sondern auch unternehmensspezifische Vorschriften für sich zu definieren und festzulegen, wie diese gelebt werden sollen. Dies auf allen Ebenen eines Unternehmens durchzusetzen ist ein großes Unterfangen, bei denen bestimmte Aspekte unter Umständen liegen bleiben können, was im schlimmsten Fall Sanktionen nach sich ziehen kann. Wie geht man dieses umfangreiche Thema „Compliance“ also gezielt an?
Althammer & Kill als (u.a.) Compliance Unternehmensberatung nimmt sie hierbei an die Hand und gestaltet gemeinsam mit Ihnen ein umfassendes Compliance Management. Wie läuft das ab?
Üblicherweise beginnen wir zunächst mit der Durchführung einer Bestandsaufnahme. Anhand dessen wird der Reifegrad Ihrer Organisation bestimmt. Aus diesem Soll-Ist-Vergleich ergibt sich ein Maßnahmenplan, der individuell auf Sie zugeschnitten ist.
Eine Kernaufgabe ist hierbei beispielsweise die Integration bestehender Compliancestrukturen und –prozesse, die Durchführung einer Risikoanalyse sowie die Aufstellung eines individuellen Rechtekatasters. Sobald die Maßnahmen zur Umsetzung dieser Aufgabe feststehen, werden die Veränderungen durchgeführt und die Wirksamkeit kontrolliert. Dieser Prozess wird stetig wiederholt, um eine kontinuierliche Verbesserung zu etablieren. Den Umfang und die Geschwindigkeit der Umsetzung bestimmen Sie.
Eingeflochten werden Maßnahmen zur Sensibilisierung und Schulung sowie Kanäle zum Hinweisgeben, einschließlich der Möglichkeit einer anonymen Meldung im Hinweisgebersystem von Althammer & Kill. Sie sehen, der Prozess des Compliance Managements ist umfangreich. Wir behalten als kompetenter Partner an Ihrer Seite stets den Überblick und verhindern Compliance-Sanktionen, bevor sie entstehen.
Unsere Leistungen: Beratung für Ihre Organisation
Audits und Bestandsaufnahmen
Der genaue Blick: Wir prüfen Ihre Compliance-Organisation auf Herz und Nieren und haben dabei den Blick fürs Wesentliche. Ohne Betriebsblindheit. Dafür mit jahrelanger und branchenübergreifender Expertise.
Beratung zum Compliance-Management
Maßgeschneiderte Compliance-Beratung statt "Nullachtfünfzehn": Mit wirksamem Compliance Management Sanktionen vorbeugen und Risiken minimieren. Überzeugen Sie sich von unseren bedarfsgerechten Lösungskonzepten.
Schulung und Sensibilisierung
Alle machen mit: Compliance steht und fällt mit jedem einzelnen Mitarbeitenden, denn interne und externe Regelungen wollen nicht nur kommuniziert, sondern auch eingehalten werden. Mit uns werden Ihre Mitarbeitenden zu Compliance-Experten. Mit passenden Schulungsinhalten und -formen.
Mehr über Compliance-Schulungen erfahren >
FAQ
Was ist Compliance einfach erklärt?
Compliance bedeutet, dass sich eine Organisation an geltende Gesetze, regulatorische Vorgaben, interne Richtlinien und selbst gesetzte Verhaltensstandards hält. Das heißt vor allem: Risiken früh erkennen, klare Regeln festlegen und im Alltag so handeln, dass Bußgelder, Haftungsfälle und Reputationsschäden möglichst vermieden werden.
Warum ist Compliance wichtig?
Compliance ist kein Thema nur für große Konzerne oder Organisationen. Auch KMU müssen rechtliche Vorgaben einhalten – etwa im Datenschutz, Arbeitsrecht, Steuerrecht, Wettbewerbsrecht oder bei der Informationssicherheit. Verstöße können zu Bußgeldern, Schadensersatzforderungen, Auftragsverlusten oder Vertrauensschäden führen. Gerade in kleineren Unternehmen ist es deshalb wichtig, Verantwortlichkeiten und Abläufe früh sauber zu regeln.
Was gehört alles zur Compliance?
Zu Compliance gehören alle Unternehmensbereiche, in denen Regeln eingehalten werden müssen. Typische Felder sind Datenschutz, IT-Sicherheit, Arbeitsrecht, Anti-Korruption, Finanz- und Steuerpflichten, Hinweisgeberschutz, Wettbewerbsrecht sowie – je nach Branche und Unternehmensgröße – weitere spezielle Anforderungen, zum Beispiel in Lieferketten oder im Kapitalmarktrecht.
Was sind typische Compliance-Verstöße in Unternehmen?
Typische Verstöße sind zum Beispiel Datenschutzverletzungen, Korruption und Bestechung, Kartellrechtsverstöße, Geldwäscheverstöße, Verstöße gegen arbeitsrechtliche oder umweltbezogene Vorgaben sowie die Missachtung interner Freigabe- oder Kontrollprozesse. Welche Risiken besonders relevant sind, hängt stark von Branche, Geschäftsmodell und Unternehmensgröße ab.
Was ist ein Compliance-Verstoß?
Ein Compliance-Verstoß ist die Nichteinhaltung von Gesetzen, verbindlichen Vorgaben oder internen Regeln. Das kann eine aktive Handlung sein, etwa eine unzulässige Datenweitergabe, aber auch ein Unterlassen – zum Beispiel fehlende Prüfungen, fehlende Dokumentation oder das Ignorieren von Hinweisen auf Missstände.
Was sind die 5 wichtigsten Compliance-Prinzipien?
Die wichtigsten Prinzipien sind:
- Rechtmäßigkeit
- Transparenz
- Verantwortung
- Kontrolle
- Dokumentation
Welche Synonyme gibt es für „Compliance“?
Typische Synonyme sind:
- Regelkonformität
- Rechtskonformität
- Vorschriftentreue
- Regeltreue
Welche Gesetze und Regeln sind besonders relevant?
Welche Vorgaben im Einzelfall gelten, hängt vom Unternehmen ab. In vielen Organisationen sind vor allem Datenschutzrecht (DSGVO), IT-Sicherheitsanforderungen, arbeitsrechtliche Pflichten, steuerliche und finanzielle Anforderungen, Wettbewerbsrecht sowie Anti-Korruptionsregeln relevant. Unternehmen ab 50 Beschäftigten müssen zudem grundsätzlich eine interne Meldestelle nach dem Hinweisgeberschutzgesetz einrichten. Größere Unternehmen können zusätzlich Pflichten nach dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz treffen.
Was bringt ein Compliance-Management-System (CMS)?
Ein CMS hilft, rechtliche und organisatorische Risiken systematisch zu steuern. Dazu gehören in der Regel eine Risikoanalyse, klare Zuständigkeiten, verständliche Richtlinien, Schulungen, Kontrollmechanismen, ein Hinweisgebersystem, Dokumentation und Maßnahmen bei Verstößen. Für KMU muss ein CMS nicht bürokratisch sein – wichtig ist, dass es zur Größe, Struktur und Risikolage des Unternehmens passt.
Was sind sinnvolle erste Schritte?
Ein pragmatischer Start besteht oft aus fünf Schritten: 1) relevante Risiken identifizieren, 2) Verantwortlichkeiten festlegen, 3) zentrale Regeln kurz und verständlich dokumentieren, 4) Mitarbeitende sensibilisieren und schulen, 5) Kontrollen und Meldewege einrichten. Schon einfache, gut gelebte Maßnahmen sind meist wirksamer als umfangreiche Regelwerke, die im Alltag niemand nutzt.
Was sind Beispiele für Compliance im Unternehmensalltag?
Praxisbeispiele sind etwa ein datenschutzkonformer Umgang mit Kundendaten, klare Regeln für Geschenke und Einladungen, ein Code of Conduct, geregelte Freigaben bei Verträgen oder Zahlungen, dokumentierte Berechtigungskonzepte in der IT, Schulungen für Mitarbeitende sowie ein vertraulicher Meldekanal für Hinweise auf Regelverstöße.
Was bedeutet Compliance auf Deutsch?
Im Deutschen wird meist ebenfalls der Begriff „Compliance“ verwendet. Gemeint ist die Einhaltung von Regeln, Gesetzen und internen Vorgaben. Je nach Kontext werden auch Begriffe wie „Regelkonformität“ oder „Rechtskonformität“ verwendet. Diese treffen den Kern, sind aber im Unternehmensalltag weniger gebräuchlich als der englische Begriff.
Was sollte eine gute Compliance-Kultur ausmachen?
Eine gute Compliance-Kultur bedeutet, dass Regeln nicht nur auf dem Papier stehen, sondern von der Geschäftsleitung vorgelebt und im Alltag ernst genommen werden. Dazu gehören klare Kommunikation, nachvollziehbare Entscheidungen, ein fairer Umgang mit Hinweisen auf Fehlverhalten und die Bereitschaft, aus Fehlern zu lernen. Gerade die Vorbildfunktion der Führung ist in kleineren Organisationen besonders wichtig.
Wann sollte externe Unterstützung hinzugezogen werden?
Externe Unterstützung ist besonders sinnvoll, wenn neue gesetzliche Pflichten umgesetzt werden müssen, ein Hinweis auf einen möglichen Verstoß vorliegt, Bußgelder oder Haftungsrisiken drohen oder intern das Fachwissen für Datenschutz, Informationssicherheit, Arbeitsrecht oder interne Untersuchungen fehlt. Eine externe Beratung kann helfen, mit überschaubarem Aufwand eine belastbare Grundstruktur aufzubauen.
Aktuelle Compliance-News & -Termine
Exchange SE: Digitale Souveränität durch eigene Kommunikationsinfrastruktur
Exchange SE ist weiterhin als On-Premises-Lösung verfügbar – und damit ein konkreter Hebel für digitale Souveränität. Wer Mail, Kalender und Verzeichnisdienste unter eigener Kontrolle betreibt (auch im EU-Rechenzentrum), reduziert Abhängigkeiten und stärkt Resilienz sowie Compliance. Der Beitrag zeigt, wann On-Premises oder hybride Modelle strategisch sinnvoll sind – und welche Betriebsanforderungen dafür sitzen müssen.
Rechtskataster: Ihr Werkzeug für effizientes Compliance-Management
Ein Rechtskataster im Unternehmen ist ein unverzichtbares Instrument zur Verwaltung und Einhaltung der rechtlichen Verpflichtungen. Angesichts der zunehmenden Komplexität der rechtlichen Anforderungen und der fortschreitenden Digitalisierung wird es immer wichtiger, ein Rechtskataster erstellen zu lassen. Der folgende Beitrag beleuchtet die rechtlichen und administrativen Vorteile und dessen Notwendigkeit für Ihr Unternehmen.
Webinar: Wie arbeite ich datenschutzkonform mit KI?
Künstliche Intelligenz (KI) spielt eine immer größere Rolle in unserem Alltag und beeinflusst viele Bereiche, von Sprachassistenten bis hin zu personalisierten Empfehlungen.
Webinar: Der datenschutzkonforme Internetauftritt
Vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechungen dürften sich für viele Unternehmen Handlungsbedarfe, insbesondere hinsichtlich der datenschutzkonformen Einbindung von Drittdiensten und dem Setzen von Cookies, ergeben.
Online-Seminar: Datenschutzkoordinator/in DSGVO, DSG-EKD & KDG
Mit dem Lehrgang zum Datenschutzkoordinator erwerben Sie das notwendige Grundlagenwissen, um Datenschutzbeauftragte bei deren Arbeit fachgerecht zu unterstützen und kompetenter Ansprechpartner zu sein.
Sie haben Interesse an unserer Compliance-Beratung?
Better safe than sorry – Compliance Management sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Wir unterstützen Sie gerne! Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen zu unserer Compliance-Beratung benötigen. Unsere Experten für digitale Sicherheit und Datenschutz stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung. Weitere Informationen können Sie unserer Datenschutzhinweise entnehmen.
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